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Hilfe für verletzte Seelen
Trauer-Trauma-Begleitung

WILLKOMMEN.

„Schon fast wieder Glück“

Sein Unglück ausatmen können,
tief ausatmen, so dass man wieder einatmen kann.
Und vielleicht auch sein Unglück sagen können,
in Worten, in wirklichen Worten,
die zusammenhängen und Sinn haben,
und die man selbst noch verstehen kann,
und die vielleicht sogar irgendwer sonst versteht
oder verstehen könnte.
Und weinen können.

Das wäre schon
fast wieder Glück.

(Erich Fried)

Mein Anliegen als Fachberaterin für Psychotraumatologie und Trauerbegleiterin für Familien ist es, Menschen zu helfen, die Schlimmes erfahren haben.

Trauma.

Was ist ein traumatisches Ereignis?

Schwere Verkehrsunfälle, ein Überfall oder andere Gewalterfahrungen, aber auch der plötzliche Tod von Familienangehörigen und Menschen, die uns nahe stehen, die Diagnose einer lebensbedrohlichen Krankheit oder das Erleben einer Naturkatastrophe hinterlassen nicht nur körperliche, sondern auch seelische Wunden. Sie werden zum Trauma (griechisch: Verletzung). Das kann auch Zeugen betreffen, die eine Gewalttat mit ansehen oder anhören mussten.

Eine Traumatisierung bedeutet immer eine extreme körperliche und psychische Belastung. Deshalb ist es wichtig, sich in dieser Situation professionelle Hilfe zu holen – beispielsweise von Fachberatern für Psychotraumatologie, die wie ich eine Ausbildung z.B. am Deutschen Institut für Psychotraumatologie (DIPT) erfahren haben.

Die Psychotraumatologie wird verstanden als die Lehre von seelischen Verletzungen und Wunden, hervorgerufen durch traumatische Erfahrungen, deren Folgen und Behandlung.

Welche Symptome können nach einem traumatischen Erlebnis auftreten? Zum Beispiel sehen Betroffene immer wieder die Bilder vor sich oder hören die Geräusche, die sie während des schrecklichen Geschehnisses sahen oder hörten. Oftmals sind dabei auch die gleichen Gefühle und Gedanken wieder präsent. Das Erlebte wird ständig wieder erlebt. Das Gehirn gaukelt dem Bewusstsein vor, wieder in der Trauma-Situation zu sein. Gegenwart und Vergangenheit werden verwechselt. Körper und Seele reagieren auf das verletzende Ereignis. Als Folge können Angststörungen, Depressionen, Albträume, Panikattacken, Nervosität, Schreckhaftigkeit, Konzentrationsprobleme, selbstverletzendes Verhalten sowie auch körperliche Beschwerden wie Kopf- und Bauchschmerzen und/oder andere Symptome auftreten.

PTBS (PostTraumatische BelastungsStörung)

Wenn die genannten oder auch andere Symptome andauern, handelt es sich um eine „posttraumatische Belastungsstörung“. Diese kann sowohl Kinder und Erwachsene gleichermaßen treffen.
Um eine dauerhafte bzw. chronische Belastungsstörung abzuwenden, ist es wichtig, sich so früh wie möglich, bei Trauma-Experten Hilfe und Unterstützung zu suchen.

Trauer.

Trauma und Trauer liegen oftmals ganz dicht beieinander wie z.B. der Suizid eines Kindes oder eines nahen Angehörigen, der Tod eines engen Vertrauten oder das Miterleben des Sterbens eines lieben Menschen. Professionelle Begleitung kann dabei helfen, dass die traurigen Erlebnisse nicht zu einem dauerhaften Trauma werden.

Hilfe.

Zweite Hilfe für verletzte Seelen

Sie oder Ihr Kind haben etwas Schreckliches erlebt, unter Umständen sogar Todesängste ausgestanden? Sie möchten sich informieren und Hilfe in Anspruch nehmen? Das ist gut so! Denn nach traumatischen Ereignissen spielt oft die Seele verrückt, wir können unsere Lebensbelastungen nicht mehr meistern. Das ist menschlich, aber nicht für alle verständlich. Die Seele tickt jetzt anders, sie ist verletzt.

Oftmals trauen sich traumatisierte Menschen nicht, über ihr Erlebtes zu sprechen. Beschwerden, die auftreten oder aufgetreten sind, werden verdrängt oder dem traumatischen Ereignis nicht zugeordnet. Trauernde Menschen finden kein Gehör. Irgendwie funktioniert man nur noch.

Damit das Leben mit dem Trauma nicht lebensgefährlich wird, biete ich die „Zweite Hilfe“ für verletzte Seelen an. Die Erste Hilfe haben die meisten Betroffenen in der Regel direkt im Zusammenhang mit dem Trauma-Erlebnis bekommen.

Zur Person.

Zu meiner Person

Ich bin Anna Pein, Fachberaterin für Psychotraumatologie (DIPT) und Familien-Trauerbegleiterin sowie Notfallseelsorgende. Zudem habe ich eine Qualifikation zur „insoweit erfahrenen (beratenden) Fachkraft im Kinderschutz nach § 8a SGB VIII.“

Als Trauma-Fachberaterin therapiere ich nicht! Ich berate die Betroffenen – Erwachsene oder Kinder – mit meiner Fachkompetenz und überbrücke so ggf. die Wartezeit auf einen entsprechenden Therapieplatz. Diese schnelle „zweite Hilfe“ kann posttraumatische Belastungsstörungen verhindern helfen. Manchmal erübrigt sich dadurch auch eine anschließende Therapie.

Im Jahr 2006 bin ich über den Weg der Kinderhospizarbeit zu meiner heutigen Tätigkeit gekommen, die für mich gleichsam Berufung bedeutet. Die erforderlichen Qualifikationen habe ich seitdem nach und nach erworben.

Seit Oktober 2012 biete ich als selbstständige Trauma-Fachberaterin und Familien- Trauerbegleiterin meine Hilfe für betroffene kleine und große Menschen an. Die Kosten für meine fachliche Begleitung/Beratung trägt leider nicht die Krankenkasse. Dafür müssen Sie selbst sorgen. Ich versichere Ihnen, meine Kosten sind erschwinglich. Zudem sind Ratenzahlungen möglich. Bitte rufen Sie mich an - wir finden immer eine Möglichkeit.

In Recklinghausen habe ich Raum für unsere Gespräche.

Eine kleine Anekdote zum Schluss:

Vor einiger Zeit hat mich jemand aus einer Werbeagentur gefragt, ob mein Name „Pein“ ein Pseudonym sei? Er ließe sich im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit gut merken. Ob es so gewollt sei?

Zur Information:

Ich heiße tatsächlich so!

Opas kleiner Garten Cover

Mein Buch ist erschienen!

„Opas kleiner Garten“

Ein Bilderbuch für kleine und große Menschen über das Sterben und den Tod und über das Leben mit den Erinnerungen. Mit meinem Erstlingswerk „Opas kleiner Garten“ möchte Hilfestellung beim Umgang mit dem schwierigen Thema geben.

In meinem Buch erfahren Sie, wie wichtig es ist, einen Ort zu haben, an dem Trauer gelebt werden darf. Denn es geht darum, durch Erinnerungen den Verstorbenen wert zu schätzen. Das Wissen, dass Menschen auch nach ihrem Tod nicht vergessen sind, ist insbesondere für Kinder und Jugendliche ein wichtiges Erleben.

Der Designer Mario Jorge da Cunha Machado hat liebevoll illustriert, wie Laura mit ihrem Opa spielt und jeden Morgen einen Apfel als „Arbeitsfrühstück“ für den Kindergarten bekommt. Dann wird der Opa krank und stirbt. Die ganze Familie macht sich daran, sein Grab auf dem Friedhof zu einem ganz besonderen Platz zu machen.

Das 32-seitige Hardcover-Buch ist im Eigenverlag erschienen
(ISBN 978-3-00-040688-1) und zum Preis von 15,95 Euro in jedem Buchhandel oder auch bei Amazon erhältlich. Selbstverständlich können Sie das Buch auch direkt bei mir bestellen: kontakt@trauer-trauma-beratung.de.

Kontakt.

Anna Pein
Trauma-Fachberaterin (DIPT),
Familien-Trauerbegleiterin,
Notfallseelsorgende

c/o Büro Rechtsanwalt Matthias Heemeyer
Hohenzollernstr. 7
45659 Recklinghausen

Telefon: 0170 77 47 137
E-Mail: